Lyrik

Berühmte Lyriker aus Deutschland

goethe000Goethe und Schiller

Goethe und Schiller sind die berühmtesten Poeten im deutschsprachigen Raum. Sie schafften sogar ein weltweites Ansehen. Goethe gehört zu den größten und bekanntesten Dichtern der Welt (Link to: Die größten und bekanntesten Dichter der Welt)

 

schillerFriedrich Schiller

Er lebte von 1759 bis 1827 in Deutschland. Innerhalb seines Lebens erhielt Friedrich Schiller bereits große Anerkennung für seine Werke. Auch außerhalb der deutschsprachigen Grenzen. Aus diesem Grund erhielt er nicht nur einen Hoftitel, sondern sogar das französische Bürgerrecht.

Die Glocke ist das bekannteste Werk von Friedrich Schiller. Sie ist aber nicht die einzige seiner Balladen. Ebenso bekannt sind bis heute „Der Taucher“, „Die Bürgschaft“ und die „Ode an die Freude“. Die Ode an die Freude ist gleichzeitig der Text für den Schlusschor von Beethovens neunter Symphonie, die als Europahymne ausgewählt wurde.
Sie gehört heute noch zum Allgemeinwissen. Wie andere Schriftsteller bezog sich sein Schaffen nicht einzig auf lyrische Werke. Er erschuf ebenso Dramen. Auch als Philosoph und Historiker verdiente er sich sein Geld. Er gehört mit Goethe, Herder und Wieland zu den Schriftstellern der Weimarer Klassik und bietet eine Grundlage für deutsche Sprachkunst.

Wilhelm Buschwilhelm-busch-portrait

Aber auch kleine gedichtete Geschichten, wie die von Wilhelm Busch trugen, und tragen bis heute zu der Entwicklung der Lyrik bei. Mit seinen Geschichten um Max und Moritz schuf er über Generationen hinweg Geschichten mit allumfassender Bedeutung. Seine humoristische Lyrik beschreibt kleine Alltagssituationen und ist jedem Kind ein froher Begleiter. Wahrscheinlich auch durch die satirischen Zeichnungen, die er damals schon den Gedichten beifügte. Er schuf kurze Abrisse der allgemeinen Wertvorstellungen und des bürgerlichen Lebens. Teilweise ging er auch auf politische Eigenheiten des Deutschlands zu seiner Zeit ein.

Seine Werke haben bis heute eine Wirkung, da auch heute noch Doppelmoral, Aberglauben und kindisches Verhalten in der Gesellschaft vorhanden sind. Wilhelm Busch war in vielen Dingen seiner Zeit voraus. So wetterte er mit „der heilige Antonius von Padua“ offen gegen die katholische Kirche. Dies hatte natürlich Folgen. Sein Verleger wurde aufgrund der Veröffentlichung angeklagt. Auch eine Zensur des Buches wurde in Österreich durchgesetzt. Dies traf Wilhelm Busch sehr. Der Verleger wollte keine weiteren Geschichten von ihm herausbringen und er wechselte zu einem neuen. Vielleicht durch die Zensuren und Gefahren schrieb Busch nur noch Texte und verzichtete auf die zugehörigen Zeichnungen. Dies gefiel seiner Leserschaft jedoch nicht. So erhielt er für seine lyrischen Werke innerhalb des Bandes „Kritik des Herzens“ schlechte Kritiken von seinem Publikum. Heute würden die von ihm gewählten Thematiken, Ehe und Sexualität wohl besser ankommen. Später fing er wieder mit dem Schreiben von humoristischen Gedichten mit sarkastischen Zeichnungen an.

Weitere berühmte deutsche Dichter

Da Goethe und auch Schiller aus derselben Zeitperiode entspringen, wird die deutsche Dichtkunst leider oft nur ihnen zugeordnet. Aber auch andere Poeten, wie Anette von Droste-Hülshoff, Heinrich Heine und Friedrich von Hofmannsthal waren deutsche Dichter, die mit ihrer Poesie in die Geschichte eingingen. An vielen deutschen Schulen werden ihre Werke bis heute unterrichtet. Sie sind Inspiration und Vorbild für jeden jungen Schriftsteller, welcher Stilrichtung er sich auch bedienen mag. Nicht nur Dichtkünste gehen aus den vorbildlich gestalteten Werken hervor. Daher ist die Bezeichnung Lyriker für alle deutschen Dichter kaum angebracht. Sie werden als Poeten bezeichnet, da sie sich mit dem Erschaffen von allen Textarten hervorgehoben haben.

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