Dichtkunst

Die Dichtkunst

dichtkunstPoesie, abgeleitet von dem griechischen Wort “poiesis”, bedeutet in der Urform „Erschaffung“.
Das deutsche Äquivalent, die Dichtkunst, bedeutet abgeleitet vom lateinischen „dictare“ aufsetzen, oder verfassen. Eine Gattung von diesen erschaffenen Werken ist die Lyrik, also Dichtkunst. In der Dichtkunst sind wiederum verschiedene Unterkategorien anzutreffen. So gibt es humorvolle Gedichte, Figurengedichte, Liebesgedichte, Trauergedichte und viele andere Formen. Eines haben sie gemein, ihre grafische Gestalt oder auch ihre Form. Ihre Ausdruckskraft verleiht ihnen dabei den Titel: Gedicht. Denn es wird sehr viel Ausdruck innerhalb von kurzen Aussagen an den Leser übermittelt.

Unterscheidung und Mittel

Die Unterscheidung zur Prosa liegt natürlich ebenso in der angesprochenen Form. Zur Form gehören Vers, Strophe und Versmaß, aber auch Kürze. Ein schönes Beispiel hierfür ist der Spruch: „In der Kürze liegt die Würze“. Sprachliche Mittel, wie beispielsweise Alliterationen, Reime und Metaphern sorgen für eine hohe Bildwirkung beim Leser.
Durch Imagination wird gute Dichtkunst bereits im Kopf lebendig. Es entstehen Bilder und Gedanken während des Lesens und tragen zur eigenen Erkenntnis bei. Besonders berühmte Lyriker werden dieser Erwartungshaltung gerecht. (Link to: Die größten und bekanntesten Dichter der Welt). Teilweise sind sie auch nur lokal berühmt und haben eine zeitlose Kunst erschaffen. Doch auch heutzutage gibt es in den Weiten des Internets eine hervorragende Auswahl an Gedichten. Viele Menschen lassen sich sogar von gedichteten Liedtexten beeindrucken und nehmen diese als Inspirationsquelle in sich auf. (Link to: Gedruckte Gedichte und Kurztexte). Welche Gattung und welcher Text dabei den Leser anspricht, ist nicht wichtig. Es zeigt lediglich die zugrunde liegende Persönlichkeit. So lautet ein Ausspruch des Kritikers Reich-Ranicki: „Zur Beurteilung eines Dichters reicht die Lektüre seiner Gedichte“.

Lyrik in verschiednen Kulturkreisen

Gedichte erlangten nicht nur in der europäischen Gesellschaft einen hohen Stellenwert. Auch in islamischen Gebieten und in anderen Kulturkreisen wurden Gedichte, Sinnsprüche und Lebensweisheiten festgehalten.
Auch im Koran werden Dichter erwähnt. Die Dichtkunst wurde damals allerdings auf Liebesgedichte beschränkt, da der Lyriker nicht sehr angesehen war. Gesellschaftskritik konnte, wie auch im christlichen Europa, beispielsweise wie bei Wilhelm Busch (Link to: Berühmte Lyriker aus Deutschland), schnell zu Strafen führen. In diesem Hinblick war die damalige fern-östliche Kultur weniger streng, als die europäische. Im Buddhismus waren Sinnsprüche und Lebensweisheiten durchaus erlaubt und wurden über die Generationen weitergegeben. Ein berühmtes Beispiel hierfür sind die Weisheiten von Konfuzius ( Link to: Die größten und bekanntesten Dichter der Welt).

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