Dichtkunst

Die größten und bekanntesten Dichter der Welt

ShakespeareWilliam Shakespeare

Mit 52 Jahren erreichte William Shakespeare für die damalige Zeit ein hohes Alter. Von 1564 bis 1616 lebte er mit einer großen Unterbrechung in Stratford-upon-Avon. Einen Großteil seines Lebens verbrachte er in London, auch am königlichen Hof war er zugegen und verdiente als Schauspieler und Schriftsteller sein Geld. Die Lyrik war nur ein Teil seiner Kompositionen. Diese entstanden laut Überlieferung in den Theaterpausen, die wegen Schließungen von den Schauspielhäusern notwendig wurden. Zu seinen berühmtesten lyrischen Hinterlassenschaften gehören „Lucrece“ und „Venus und Adonis“. Er erreichte weltweite Berühmtheit über die Jahrhunderte hinweg. Dies belegt bereits seine Grabinschrift. „Er war nicht eines Zeitalters, sondern für alle Zeiten!“

Johann Wolfgang von Goethe

Natürlich ist der Poet nicht nur in Deutschland bekannt. Weltweit werden seine Werke bis heute vertrieben. Er lebte von 1749 bis 1832 in Deutschland. Sein Beruf führte ihn von Frankfurt am Main, bis nach Weimar. Nicht nur die Dichtkunst war seine Leidenschaft. Er beschäftigte sich außerdem mit Dramen, erzählenden Werken und naturwissenschaftlichen Themen. Schon zu seinen Lebzeiten wurde er mit dem Buch „Die Leiden des jungen Werther“ berühmt, selbst über die Grenzen hinaus. So wurde er in späteren Jahren als Repräsentant des geistigen Deutschlands gesehen. Leider wurden seine Werke stark für die nationalsozialistischen Gedankengänge missbraucht. Zum Glück hat diese Fehlinterpretation seinem Ansehen nicht geschadet. Heute gilt er als einer der größten Dichter in der Weltliteratur. Besonders beliebt ist der Ausspruch „Ich halte es mit Götz von Berlichingen“, um einem Menschen durch die Blume mitzuteilen, was von seiner Handlung gehalten wird, oder der ganzen Person. Der Roman Götz von Berlichingen von Goethe, inspirierte maßgeblich „Die Räuber“ von Friedrich Schiller.

Konfuzius

Weniger ein wirklicher Poet, als eher ein Philosoph ist Konfuzius als der Verfasser von kleinen Sinnsprüchen bekannt, die zum Nachdenken und Handeln anregen. Seine Sprüche zieren heute viele Leinwände und regen immer wieder zum Nachdenken an. Beispiele für einen entsprechenden Sinnspruch sind „Weisheit – Sie bewahrt vor Zweifeln“ oder „Entschlossenheit – Sie überwindet die Furcht“. Die Sprüche werden oft mit einem „Konfuzius sagt:“ eingeleitet. Auch er geht mit seinen Texten auf die menschliche Natur ein und versucht mit seinen vier Grundbegriffen von: Mitmenschlichkeit, Gerechtigkeit, kindliche Pietät und Riten dem Menschen Wege zur Erleuchtung aufzuzeigen. Aus diesem Grund, und wegen der vielen Interpretationsmöglichkeiten für den Einzelnen, gehört er sicherlich zu den bekanntesten Poeten der Weltliteratur.

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