Kunst

Kunst aller Art

kunstKunst bedeutet nichts anderes, als dass Zuschauer, Leser oder Betrachter durch Eindrücke entführt und gefesselt werden. Dabei beruht die Handlung des Künstlers auf seinem eigenen Wissen, seinen Eindrücken von der Welt und seiner Vorstellungskraft. Kunst ist dabei immer schöpferisch, niemals zweckgebunden. Sie entsteht durch Kreativität des Individuums oder der Gruppe und zeichnet oft die Eigenheiten der Kultur ab, in der sie entstanden ist. Sie wird in vielen Kulturkreisen als unabdingbar angesehen und daher zum Beispiel auch gesetzlich geschützt. Der Schutz reicht von der Kunstfreiheit, die in Deutschland im Grundgesetz verankert ist, bis zum Schutz des geistigen Eigentums der Künstler. Über diesen Aspekt kommen seit der Entstehung des Internets jedoch immer häufiger Diskussionen zustande.
Vor allem die „schönen Künste“ werden seit der Renaissance unter dem Oberbegriff der Kunst zusammengefasst. Zu diesen zählen: Die bildende Kunst, Musik, Literatur und die darstellende Kunst.

Die bildende Kunst

Bildende Kunst beschreibt als Oberbegriff meist optische Reize. Hierzu gehören Gemälde, Statuen, aber in der neueren Zeit ebenso die Fotografie. Besonders seit diese für jeden, durch einen Druck auf Leinwand zu präsentieren ist, haben unbekannte Künstler die Möglichkeit der Fotografie als Kunst Vorschub zu leisten. Zur bildenden Kunst gehören außerdem natürlich alle handwerklichen Kunstwerke. Eine Tonschüssel kann genauso Kunst sein, wie auch eine handgewebte Decke. Der Eindruck des Betrachters entscheidet schlussendlich über ihren Wert.

Musik

Die Musik wird seit ihrer Entstehung als Kunst angesehen. Dabei ist es unerheblich, ob es sich um ein rein instrumentales Stück handelt, oder ob die Musik mit einem unter Umständen literarischen Text versehen wird. In diesem Fall paaren sich einfach die literarische und die musikalische Kunst. Opern, ja selbst moderne Poplieder sind also künstlerisch, sofern sie nicht zur Trivialität neigen, sondern eine Absicht dahinter steht. Wobei gesagt werden muss, dass auch Trivialwerke, heute als künstlerisch angesehen werden. Dies ist jedoch eher im Bereich der Literatur der Fall. Im Bereich der Musik sind besonders viele Künstler heute mit verschiedenen Hürden konfrontiert. Auf der einen Seite bietet das Internet sehr viele Möglichkeiten die eigenen Werke bekannt werden zu lassen, auf der anderen Seite ist es jedoch auch mit Gefahren von Urheberrechtsverletzungen versehen. Ob ein Künstler seine Kunst im Internet verbreiten möchte, oder sich auf seine engste Umgebung konzentriert, hängt von dem Berühmtheitsgrad ab, den er durch seine Kunst erlangen möchte.

Literatur

In der Literatur gibt es neben der Lyrik, die Gattungen Epik, Dramatik und natürlich das Essay. Fast alle Werke, die diesen Gattungen entsprechen werden, als Kunst angesehen. Jedoch ist ein weiter Teil davon unberührt, die Trivialliteratur. Diese wird nicht den „schönen Künsten“ zugeordnet. Vielleicht sollte besser gesagt werden: die heute als trivial bezeichneten Werke, werden dieser nicht zugeordnet. Denn obwohl nicht von Kunst gesprochen werden sollte, gibt es eine hohe Anzahl von trivialer Belletristik, die im Laufe der Zeit trotzdem den Status „künstlerisch“ erhielt. Gute Beispiele sind die „Sherlock Holmes“-Werke von Arthur Connon Doyle und Madame Bovary von Flaubert. In ihren Zeiten als trivial Literatur geschrieben, sind sie auch heute noch gern gelesen. Trotz dessen sie keine literarischen Meisterwerke sind, wie die Werke von Schiller, Goethe oder Shakespeare.

Darstellende Kunst

Wenn von Kunst die Rede ist, dürfen die darstellenden Künste Theater, Oper und in der Neuzeit Film, nicht fehlen. Auch Tanz gehört zu den darstellenden Künsten.
Diese Kunstarten werden meistens in extra gebauten Häusern zur Schau gestellt.
Ein Straßenkünstler bringt jedoch ebenfalls Kunst hervor. Gleichzeitig nimmt er die Kurzlebigkeit seiner Werke in Kauf und eine schlechtere Bezahlung.

Egal welches Medium der Künstler auch auswählt, dem Ansehen der Kunst wird er gerecht, solange er sich selbst treu bleibt.

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